Dithmarscher LandeszeitungBrunsbütteler ZeitungDithmarscher KurierMarner Zeitung

10.07.2012 06:00 Uhr Meldorf

Absolutes Halteverbot überrascht Anwohner

Bürgerweide und Eescher Weg werden Ausweichstrecke für Busse zur Stiftung Mensch

Die Bürgerweide vor dem Kinderhaus: Ab kommenden Montag soll dort beidseitig absolutes Halteverbot gelten.  Foto: Groll

Die Bürgerweide vor dem Kinderhaus: Ab kommenden Montag soll dort beidseitig absolutes Halteverbot gelten. Foto: Groll

(gro) Wer glaubte, die Sanierung der B 431 habe erst 2013 Auswirkungen auf Meldorf, irrt. Vom Sprung über die Bahn gibt es in der Bürgerweide bis Wiedemannsweg von dort bis zur Einmündung Eescher Weg und im gesamten Escher Weg absolutes Halteverbot, gültig "ab 16.7.2012"

Sehr zum Erstaunen vieler Bewohner des nördlichen Österviertels, die die Schilder am Wochenende entdeckten. Der Grund: Über diese Strecke müssen die Busse ausweichen, die Mitarbeiter der Stiftung Mensch zu ihren Arbeitsplätze bringen. Denn zeitweise wird es nicht möglich sein, von der B 431 nach links in die Straße Op de Wisch einzubiegen, wo sonst die Busse lang fahren. Gesperrt ist die Bundesstraße ab dem Grenzweg in Höhe der Aral-Tankstelle. Das ist zirka 30 Meter weiter westlich als die Abzweigung Op de Wisch. Auch wird der Verkehr einspurig stadtauswärts an der Baustelle vorbeigeleitet. Aber wenn die nördliche Fahrbahnseite aufgerissen ist, kommt kein Fahrzeug darüber hinweg. Also müssen auch Autofahrer, die sonst diesen Weg nehmen, die Umleitung nutzen. Und damit der Verkehr auf der Ausweichstrecke ungehindert fließen kann, dürfen keine Hindernisse am Straßenrand stehen.

Es sei geplant mit den Arbeiten auf dem Teilstück bis zur Straße Op de Wisch Ende der Sommerferien fertig zu sein, damit nicht auch die Schulbusse zur Astrid-Lindgren-Schule auf die Ausweichstrecke angewiesen sind, heißt es beim Landesamt für Straßenbau.

Die Rede ist nun von einem "absolutem Halteverbot", was laut Straßenverkehrsordnung bedeutet, dass nicht einmal angehalten werden darf zum Ein- und Aussteigen oder Be- und Entladen. Etwas, das in der Bürgerweide vor dem Awo-Kinderhaus aber tagtäglich passiert. Obendrein wird dort zurzeit der Erweiterungsbau für die zwei neuen Krippengruppen hochgezogen, so dass neben den vielen Eltern-Taxis dort auch Fahrzeuge der Baufirmen stehen. Ein Ausweichen auf den Parkplatz des Kinderhauses, wo die Awo-Mitarbeiter ihre Autos parken, wird aus Platzgründen schwierig. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt.

Von: Gesine Groll

Diskutieren Sie über diesen Artikel

(doch nicht)

Schriftgröße



E-Paper


Leserumfrage