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18.06.2012 06:00 Uhr Marne

Kaputte Gehwegplatten und Risse im Haus

Anwohner am Berliner Platz nutzen Sprechstunde der Bürgermeister vor Ort

Der Gehweg und auch der Bordstein am Berliner Platz haben schon bessere Zeiten gesehen. Da müsste dringend saniert werden, forderten Anwohner.  Foto: Geschke

Der Gehweg und auch der Bordstein am Berliner Platz haben schon bessere Zeiten gesehen. Da müsste dringend saniert werden, forderten Anwohner. Foto: Geschke

(rg) Das hatten die Marner Bürgermeister auch noch nicht erlebt: Bevor sie ihren Pavillon aufgestellt hatten, standen Anwohner schon Schlange, um ihre Anliegen loszuwerden.

Knapp zehn Einwohner rund um den Berliner Platz nutzten die Gelegenheit, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Wie bei den vorherigen Stationen lagen den Marner Verkehrsprobleme besonders am Herzen. Da war zum einen die Wilhelmstraße, auf der Lkw zu schnell unterwegs seien, so dass bei einem Anwohner Risse im Haus entstanden seien. Die Straße und die Häuser sei nicht für die Lkw ausgelegt.

Überhaupt lasse der Zustand der Gehwege rund um den Berliner Platz zu wünschen übrig. Genau gegenüber des Pavillons, in dem Bürgermeister Hans-Joachim Möller und seine beiden Stellvertreter Rüdiger Martin und Rainer Osnabrügge während der drei Stunden unter dem Motto "Bürgermeister vor Ort" saßen, war dies deutlich zu erkennen. Der Gehweg, bestehend aus mächtig betagten Platten, ist nicht nur schmal, sondern auch von kaputten und schiefen Platten übersät. Hier müsse dringend Abhilfe geschaffen werden, denn so mancher ist dort schon gestolpert und hat sich verletzt.

Ein Problem in der Straße ist auch der enge Parkraum. So gibt es am Berliner Platz nur wenige Stellplätze, sodass viele Pkw-Fahrer ihre rollenden Untersätze in der Kurve Berliner Platz/Schwalbenweg abstellen. "Da passt dann kein Müllwagen und auch kein anderer Lkw mehr durch", kritisierte eine Anwohnerin. Zudem könnten Anwohner dann nicht mehr von ihren Grundstücken auf die Straße fahren, weil die Zufahrt versperrt sei.

Besonders unangenehm sei der Gestank aus der Kanalisation. Dies sei vor allem in den Sommermonaten unangenehm. Bürgermeister Hans-Joachim Möller schrieb fleißig mit und will die Probleme an die zuständige Verwaltung weiterreichen.

Von: Reinhard Geschke

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