
(ca) Heider Schülermannschaften haben das Crazy-Car-Rennen dominiert und sich die ersten Plätze gesichert. Das Rennen ist gestern in der Aula der Fachhochschule Westküste ausgetragen worden.
Es waren 30 Mannschaften mit ihren selbstgebauten und selbst programmierten Roboter-Autos an den Start gegangen. Entlang der Rennstrecke eine gute Stimmung. Die Mannschaften wurden von ihren Fans bejubelt, wenn der Wagen gut lief und bedauert, wenn der Bordcomputer sich verrechnete und ein Wagen in der Bande hängen blieb oder einfach in der verkehrten Richtung unterwegs war.
Im Fahrerlager direkt neben der Rennstrecke herrschte emsige Betriebsamkeit: Da wurden Reifen gewechselt, neue Programme aufgespielt oder schnell noch vor dem nächsten Start die Akkus ausgetauscht.
Als erstes wurden Qualifizierungsrunden gefahren, bevor die Mannschaften dann 1:1 im K.o.-Modus gegeneinander antraten. Ins Finale gelangten gleich zwei Mannschaften des Gymnasiums Heide-Ost (GHO: Sara Kautz, Julia Latza und Hanna Kühl schickten ihren "Muckie" getauften Wagen gegen die Kiste des Teams Automatic Racing in die Bahn. Diesem gehörten Jan-Philipp Hotz, Pasquale Reischke und Thorben Rehbehn an.
Die Mucki-Mannschaft gewann. Auf dem dritten Platz landete die Mannschaft Dirty Bass vom Werner-Heisenberg-Gymnasium. Zu ihr zähltenJulian Retzlaff, Boje Hartmut, Kim Beiroth und Gustav Vahlstrøm, ein Austauschschüler aus Schweden. Die WHG-Jungs setzten sich im Rennen um Platz 3 gegen die GHO-Mädels Ulrike Urbahns, Sofie Bitter und Stephanie Borck durch. "Und auf das Rennen vorzubereiten und hier mitzumachen, war ein Jahresprojekt - anstelle von Erdkundeunterricht", erzählten die Mädchen. Geleitet wurde das Schulprojekt von Lehrer Peter Triebswetter, der sich mit seinen Schülern über das gute Abschneiden freute.
Das Boyens Racingteam legte zunächst in der Quali-Runde die zweitbeste Zeit hin, musste sich dann aber in seinem dritten K.o.-Rennen den GHO-Mädels um Ulrike Urbahns geschlagen geben. "Die Mädels sind einfach cleverer", räumte Helge Hinrichs von Boyens Racing unumwunden ein. "Die brauchen zwar 40 Sekunden für eine Runde, aber sie schaffen dafür zwei, während wir sechs Runden fahren, nur leider in die verkehrte Richtung." Ganz leer ging das Boyens Racingteam aber nicht aus: Beim Crazy Race, bei dem alle Wagen gleichzeitig starten, stand die weiß-blaue Mannschaft auf dem Siegertreppchen.

Pasquale Reischke (von links) und Jan-Philipp Hotz lieferten sich das Finale mit Julia Latza und Sara Kautz. Die Mädchen gewannen mit ihrem "Muckie" getauften Wagen. Bild oben: Massenstart zum Crazy Race, bei dem das Boyens Racingteam am besten vom Start weg kam und gewann. Fotos: carl
Von: Stefan Carl
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