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05.06.2012 06:00 Uhr Bargenstedt

Umleitung für die Autofahrer

Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten an der Bundesstraße

Ab Montag, 11. Juni, ist die Ortsdurchfahrt Bargenstedt für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Die Autofahrer müssen dann die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Krumstedt nutzen.  Grafik: Landesbetrieb/DLZ

Ab Montag, 11. Juni, ist die Ortsdurchfahrt Bargenstedt für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Die Autofahrer müssen dann die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Krumstedt nutzen. Grafik: Landesbetrieb/DLZ

(hb) Intensiv geplant und akribisch bis ins Detail vorbereitet - jetzt geht’s los: Am Montag, 11. Juni, startet die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Bargenstedt (B 431). Auf die durchschnittlich 6000 Autofahrer, die die Strecke täglich nutzen, kommen damit Unannehmlichkeiten zu. Darauf sollten sie sich rechtzeitig einstellen.

Hauptpunkt: Sie müssen in den kommenden Monaten eine Umleitung über Farnewinkel und Krumstedt nutzen, deshalb also mehr Zeit einrechnen, wenn sie von Meldorf Richtung Autobahn beziehungsweise umgekehrt fahren. Denn die Ortsdurchfahrt in Bargenstedt wird während der vorgesehenen Bauzeit bis voraussichtlich Mitte Oktober für den durchgehenden Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

So hat es der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Itzehoe in Absprache mit weiteren Behörden festgelegt. Ab Montag, 11. Juni, lässt der Landesbetrieb die Fahrbahn und den Radweg auf der nördlichen Straßenseite in der gesamten Ortsdurchfahrt Bargenstedt im Zuge der Bundesstraße 431 erneuern. Parallel steht die Sanierung und teilweise Erneuerung der vorhandenen Kanalisation an.

Die ausgeschilderte Umleitung erfolgt aus Meldorf kommend über die Landesstraße 327 "Farnewinkler Straße" bzw. "Hauptstraße" nach Krumstedt und dann weiter über die Kreisstraße 25 "Dorfstraße" zurück zur B 431 beziehungsweise umgekehrt.

Der auf der südlichen Straßenseite der B 431 parallel verlaufende Gehweg im Bargenstedter Ortsgebiet kann während der gesamten Bauzeit von Fußgängern und Radfahrern (die ihr Fahrrad schieben) genutzt werden.

Die jetzige Bushaltestelle an der B 431 (unmittelbar westlich der in die B 431 einmündenden Gemeindestraße "Möhlenbarg") wird in Abstimmung mit der Autokraft und der Gemeinde Bargenstedt zur Grundschule Bargenstedt im "Klintweg" verlegt.

Die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Bargenstedt erfolgen in drei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt beginnt am östlichen Ortseingang in Höhe der einmündenden Gemeindestraßen "Am Sportplatz" bzw. "Bargenstedterfeld" und verläuft bis zur Kreuzung mit den einmündenden Gemeindestraßen "Möhlenbarg" bzw. "Süderstraße".

Die Arbeiten werden dann im zweiten Bauabschnitt bis zur "Wohnmobilarena" (B 431 "Hauptstraße Nr. 18") fortgesetzt. Der dritte Bauabschnitt führt dann weiter bis einschließlich Fahrbahnteiler am westlichen Ortsausgang Richtung Nindorf/Meldorf.

Bürgermeister Jens Heuer freut sich, dass es nun losgeht. Urspünglich war ihm ein früherer Start signalisiert worden. Für ihn ganz wichtig: Die Verkehrsinseln bleiben. "Sie sind für die Sicherheit ganz klar weiter erforderlich", so Heuer.

Die Baumaßnahme in Bargenstedt bildet nur den Auftakt für weitere Maßnahmen an der Bundesstraße. Als Nächstes folgt ab Juli die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Nindorf, ebenfalls in drei Bauabschnitten. Sodann steht im nächsten Jahr die Strecke bis Meldorf auf dem Programm, bis kurz vor dem Sprung über die Bahn an. Insgesamt 3,5 Kilometer Bundesstraße werden komplett saniert, inklusive des kombinierten Rad- und Fußweges. Dafür hat der Bund 3,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Nicht begeistert von den Verkehrseinschränkungen sind natürlich die Gewerbetreibenden entlang der Strecke. In Bargenstedt besonders betroffen ist die Wohnmobilarena direkt an der Hauptstraße. Geschäftsführer Jens Uwe Treinart hat alle Hände voll damit zu tun, die Kunden zu informieren und für eine extra Ausschilderung zu sorgen. Er geht davon aus, dass sein Geschäft in Absprache mit den Baufirmen weiter angefahren werden kann.

Für die Bargenstedter wichtig: Die Verkehrsinseln bleiben erhalten, sie werden nicht zurückgebaut.  Foto: Böttiger

Für die Bargenstedter wichtig: Die Verkehrsinseln bleiben erhalten, sie werden nicht zurückgebaut. Foto: Böttiger

Von: Hermann Böttiger

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