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Mittwoch, 04. Januar 2012 | Von: Redaktion

Erweiterung des Standortes Meldorf

48 Mitarbeiter der Schleswig-Holstein Netz AG sorgen für eine sichere Energieversorgung und realisieren die Abnahme von Erneuerbaren Energien

Das Team des Netzcenters Meldorf.

Das Team des Netzcenters Meldorf.

Meldorf

(rd) Ein Standort hat Geburtstag: Seit zehn Jahren betreibt die Schleswig-Holstein Netz AG in Meldorf am Altentreptower Weg einen technischen Standort mit nunmehr fast 50 Mitarbeitern.

Von Meldorf aus werden pro Jahr mehrere Hundert "EEG"-Anlagen (Erneuerbare Energien-Anlagen) angeschlossen und außerdem rund 6 600 Kilometer Mittel- und Niederspannungsstromleitungen sowie über 20 Umspannwerke und Schaltanlagen betrieben und betreut. Hinzu kommen 1 500 Kilometer Gasleitungen. Damit ist die "Energiesparstadt Meldorf" ein technisches Zentrum für die Energiewirtschaft, dessen Bedeutung immer größer wird.

"In den letzten Jahren hatten wir durchgehend rund 40 Arbeitsplätze im Netzcenter Meldorf. Seitdem die regenerativen Energien boomen, gerade auch hier in Dithmarschen, haben wir weitere acht Arbeitsplätze geschaffen", informiert Reiner Bajohr, Leiter des Netzcenters.

Doch die Schleswig-Holstein Netz AG bearbeitet mit den zusätzlichen Mitarbeitern nicht nur die Anträge auf die Einspeisung von Erneuerbarer Energie. Mit hohem Finanzaufwand baut das Unternehmen das Stromnetz aus und optimiert die unterschiedlichen Anlagen.

Der gesamte Kreis Dithmarschen besitzt zurzeit knapp 5 200 Anlagen, die Erneuerbaren Energien ins Stromnetz der Schleswig-Holstein Netz AG einspeisen. Dies sind zumeist Windkraft- und Solaranlagen sowie auf Biomassebasis betriebene Blockheizkraftwerke. Zusammen haben die Anlagen zirca 940 Megawatt (MW) Leistung und können etwa 1 200 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr produzieren. Damit ist Dithmarschen die Nummer Zwei bei den Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein.

Im Vergleich zur Energieerzeugung liegt der Stromverbrauch des Kreises bei circa 650 GWh/a. Daraus lässt sich schließen, dass der Bedarf durch Eigenversorgung gedeckt und 550 GWh Strom den umliegenden Kreisen zur Verfügung stehen, was gut 45 Prozent der erzeugten Strommenge entspricht. Bei ihrer Arbeit in Dithmarschen können Netzcenterleiter Reiner Bajohr und seine Truppe auf das Know-how und die Spezialausrüstung der E.ON Hanse-Gruppe zurückgreifen. Seien es zum Beispiel die Spezialteams für das Arbeiten unter Spannung oder Hochdruck, die in Schleswig-Holstein ausschließlich von E.ON Hanse vorgehalten werden oder die Kabelfehlerortung und Trafowerkstatt.

- Die Schleswig-Holstein Netz AG mit ihren 17 Standorten in Schleswig-Holstein ist eine Tochter der E.ON Hanse AG sowie von 180 Kommunen im Land.

 


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