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Mittwoch, 22. Februar 2012 | Von: Anja Petersen

Wesselburen macht den Markt schön

Wasserspielgerät soll endlich kommen

Ein bisschen Fantasie ist nötig, um in der Schwarz-Weiß-Zeichnung das künftige Wasserspielgerät in Zuckerrüben-Form zu erkennen. Architekt Roland Wirrwa (von links) stellte insgesamt drei Entwürfe vor. Hier begutachten Geschäftsmann Olaf Voigt, Bauamtsleiter Erich Pflügler und Ausschussmitglied Ingo Jonas die Pläne. Fotos: Petersen

Ein bisschen Fantasie ist nötig, um in der Schwarz-Weiß-Zeichnung das künftige Wasserspielgerät in Zuckerrüben-Form zu erkennen. Architekt Roland Wirrwa (von links) stellte insgesamt drei Entwürfe vor. Hier begutachten Geschäftsmann Olaf Voigt, Bauamtsleiter Erich Pflügler und Ausschussmitglied Ingo Jonas die Pläne. Fotos: Petersen

Wesselburen

- Spielende Kinder, ein Rastplatz für die Erwachsenen und zusätzliche Stühle für die Eisdiele: Die Fläche zwischen Linde und Amtsverwaltung am Wesselburener Markt soll attraktiver gestaltet werden.

Die Planungen für einen schöneren Marktplatz laufen bereits seit zwei Jahren. Inzwischen haben die Engagierten vom runden Tisch Tausende Spenden-Euro gesammelt, Informationen über mögliche Spielgeräte eingeholt und rechtliche Fragen geklärt. Nun fehlt nur noch die Zustimmung der Stadtverordneten, damit der Spatenstich für den Wasserlauf nach Heider Vorbild am 31. März während des Krokusblütenfestes erfolgen kann.

Eine entsprechende Empfehlung haben die Mitglieder des Bauausschusses am Montagabend einstimmig ausgesprochen. Sie hatten den Heider Stadtarchitekten Roland Wirrwa zu Gast, der drei Entwürfe für den Wasserlauf entwickelt hat. Diese variieren vor allem in der Ausrichtung der Anlage.

"Ich habe überlegt, mit was man Wesselburen verbindet. Und da sind mir gleich zwei Sachen eingefallen: der Markt und die Zuckerrübe." Und deshalb soll die Anlage die Form einer Zuckerrübe bekommen. Zehn Meter lang würde der Wasserlauf, der zwei Spielgeräte beinhalten soll. Drumherum sollen Bänke aufgestellt und zudem weitere Sitzplätze für die Eisdiele geschaffen werden. "Die Aufenthaltsqualität an dem Wasserlauf wäre enorm, das sieht man in Heide", sagte Wirrwa. Die Parkplätze der Amtsverwaltung müssten für die Anlage weichen.

Die Kommunalpolitiker bevorzugten wie die Mitglieder des runden Tisches den Entwurf, bei dem die Spielfläche nicht so nah an der Straße ist. Denn hier sahen die Anwesenden einen Gefahrenpunkt: Vor allem Autofahrer, die über die Bergstraße auf den Marktplatz fahren, könnten herumlaufende Kinder übersehen. Eine Einbahnstraßen-Regelung oder gar das Schließen der Bergstraße sei verkehrstechnisch leider nicht möglich, sagte Bauamtsleiter Erich Pflügler. Es könnten aber Hinweisschilder für eine Spielstraße aufgestellt werden, damit die Autos Schrittgeschwindigkeit fahren.

Die Stadt übernimmt lediglich die Planungskosten in Höhe von rund 2000 Euro. Der runde Tisch steuert 10 000 Euro aus Spenden bei. Eigentlich würde der Lauf um die 30 000 Euro kosten. Da jedoch viele Geschäftsleute und Handwerker ihre Hilfe angeboten haben, kann er überwiegend in Eigenleistung gebaut werden.

- Die Stadtverordneten beschäftigen sich mit dem Wasserspielgerät während ihrer Sitzung am Mittwoch, 7. März.


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