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Montag, 20. Februar 2012 | Von: Ulrich Seehausen

Weltweit einmaliges Vergnügen

Heider Süderegge startet erstmals im MTV-Sportheim mit dem Traditionsumzug

Beim Festumzug dabei: Mitglieder des Süderholmer Ringreitervereins.

Beim Festumzug dabei: Mitglieder des Süderholmer Ringreitervereins.

Dem Hohnbeer verbunden: Bürgervorsteher Franz Helmut Pohlmann und dessen Stellvertreterin Telse Schirk.

Dem Hohnbeer verbunden: Bürgervorsteher Franz Helmut Pohlmann und dessen Stellvertreterin Telse Schirk.

Geehrte Eggenbrüder (hinten von links): Helmut Arndt (35 Jahre Mitglied der Süderegge), Hartmut Klinger (35), Burkhard Thedens (25), Helmut Doormann (10), Uwe Lorenzen (30), Christian Kühnel (25, als Vertreter der Hypo Vereinsbank), Harald Popp (25), Dritter Föhrer Jan Hechmann, Erster Föhrer Volker Voigt, Öllersmann Jürgen Hansen. Vorne von links: Werner Brei (65), Emil Schill (50), Joseph Steuer (35), Georg Scheel (45), Walter Schulz, der zum Ehrenbaas ernannt wurde, und Manfred Boigs (25).

Geehrte Eggenbrüder (hinten von links): Helmut Arndt (35 Jahre Mitglied der Süderegge), Hartmut Klinger (35), Burkhard Thedens (25), Helmut Doormann (10), Uwe Lorenzen (30), Christian Kühnel (25, als Vertreter der Hypo Vereinsbank), Harald Popp (25), Dritter Föhrer Jan Hechmann, Erster Föhrer Volker Voigt, Öllersmann Jürgen Hansen. Vorne von links: Werner Brei (65), Emil Schill (50), Joseph Steuer (35), Georg Scheel (45), Walter Schulz, der zum Ehrenbaas ernannt wurde, und Manfred Boigs (25).

Erwartungsvoll: Gleich kommen die Hohnbeerbrüder vorbei.

Erwartungsvoll: Gleich kommen die Hohnbeerbrüder vorbei.

Schwungvoller Boßelbruder: Uwe Eggers

Schwungvoller Boßelbruder: Uwe Eggers

25 Johr tru to de Egg: Claus Flögel, Filialleiter der Hypo Vereinsbank, freut sich über die Auszeichnung.

25 Johr tru to de Egg: Claus Flögel, Filialleiter der Hypo Vereinsbank, freut sich über die Auszeichnung.

Freundliche Bedienung: Heidi Clausen.

Freundliche Bedienung: Heidi Clausen.

Eggenwirt Peter Bartsch und Sohn Sebastian (2) erwarten die Hohnbeerbrüder.

Eggenwirt Peter Bartsch und Sohn Sebastian (2) erwarten die Hohnbeerbrüder.

Die Süderegge marschiert durch die Tivolistraße, während viele Passanten am Straßenrand zuschauen. Fotos: Seehausen

Die Süderegge marschiert durch die Tivolistraße, während viele Passanten am Straßenrand zuschauen. Fotos: Seehausen

Heide

- Größer konnte der Kontrast kaum sein. Während sich das Dithmarscher Schmuddelwetter mit Regenschauern und kühlen Temperaturen zeigte, marschierten die Hohnbeerbrüder mit allerbester Stimmung durch die Stadt.

Die "lütte, scheune und fröhliche" Süderegge bewegte viele Herzen und Hände. Unglaublich der Trubel in der Sparkasse Westholstein: Hier machte sogar die La Ola-Welle die Runde.

Der vergangene Sonnabend verlief grandios - wie es der erster Föhrer Volker Voigt formulierte. Vergessen waren mit einem Schlag die jüngsten unerfreulichen Debatten in der ältesten Heider Egge um Öllersmann Jürgen Hansen und den Hahnbeerkroog. Und auch der trübe Himmel spielte keine Rolle. Die Männer in Schwarz präsentierten sich in jeder Hinsicht widerstandsfähig - hervorragend gelaunt. "Wir lassen uns durch nichts beeindrucken", erwiderte Voigt. "Denn wi wüllt de Freud mehrn un de Jubilare ehrn."

Das 171. Fest im Zeichen des Hahns begann im neuen Vereinslokal, dem MTV-Sportheim, wo das Wirtspaar Anke und Wolfgang Nordmann die Eggenbrüder zu früher Stunde empfing. Von dort zogen die von Harald Popp und Jan Hechmann angeführten Morgenumzüge durch den Stadtteil, um an zahlreichen Einkehrstellen verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Sehr gerührt reagierten die Senioren im Anna-Prall-Haus, dem Alten- und Pfegeheim an der Timm-Kröger-Straße.

Nach Erbsensuppe und Boßeln folgte der große nachmittägliche Umzug mit mehreren Musikkapellen, geschmückten Festwagen und prächtigen Pferden durch die Innenstadt. Hier wurde besonders deutlich, was das Hohnbeer ausmacht: Es ist ein Treffen, das die Menschen zusammenführt - von der Enkel- bis zur Urgroßeltern-Generation.

Mit der Kaffeetafel und dem abendlichen Festball im prachtvoll geschmückten "Tivoli" folgten zwei weitere emotionale Höhepunkte. Eifrig beklatscht: Die inhaltlich ansprechende Kretelrede von Nachwuchs-Eggenbruder Tim Patzer. "Hohnbeer gibt es nur einmal auf der Welt - in Heide. Hohnbeer ist Heimat und bietet Identität. Das lässt die Menschen zusammenrücken." Worte, die ein Prädikat verdienen - "großartig".


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