

Spitzenkandidat Torsten Albig mit Angelika Hansen, Michael Wolpmann und Thomas Bultjer von der SPD Dithmarschen. Foto: Laubeck
Lübeck (el) Mit Platz 25 auf der Landesliste der SPD gehört Thomas Bultjer, Direktkandidat im Wahlkreis Dithmarschen Nord, nicht gerade zu den Favoriten für die kommende SPD-Fraktion im Landtag. Aber der Kreisverband gibt sich mit dem Vorschlag des Landesvorstands durchaus zufrieden. Der Direktkandidat aus Ditmarschen Süd, Wolpmann, kommt auf Platz 33. Angelika Hansen kandidiert auf Platz 38, Sabine Mewes auf Platz 49 und Norbert Drengk auf Platz 56.
Auf ihrem Landesparteitag und der Landesdelegiertenkonferenz hat die SPD am Wochenende in Lübeck ihr Regierungsprogramm beschlossen und die Landesliste für die Landtagswahl am 6. Mai gewählt. Schwerpunkte des Programms sind Bildungspolitik, Energie- und Umwelt, Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik.
Nachdem bereits am Freitag Torsten Albig als Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten auf Platz eins der Liste gewählt worden war, ging es am Sonnabend um die weiteren Plätze. Auf Listenplatz zwei wählte die Landesdelegiertenkonferenz Serpil Midyatli (36). Ralf Stegner (52), Partei- und Fraktionsvorsitzender, steht auf Listenplatz drei. Auf Platz vier kommt Birgit Herdejürgen (46). Es folgen Martin Habersaat (34) und Regina Poersch (42) auf Platz fünf und sechs. Trotz der vergleichsweise schlechten Listenplätze hält die Kreisvorsitzende Angelika Hansen die Liste, die die Handschrift Stegners trägt, für ausgewogen. Die SPD im Kreis habe zwei relativ unbekannte Männer als Direktkandidaten gekürt, weshalb es sie nicht überrascht, dass sie nicht auf den ganz sicheren Plätzen gelandet sind. Spitzenkandidat Torsten Albig hofft, dass neun von insgesamt 35 Wahlkreise direkt genommen würden, insgesamt werde die Fraktionsstärke bei mindestens 26 liegen. "Sieg liegt in der Luft."