
- Nindorf ist nach St. Annen die zweite Gemeinde im Kreis, die sich für den Ausbau eines flächendeckenden Breitbandnetzes einsetzt. Die Gemeinde lässt im Zuge der Sanierung rund zwei Kilometer der B 431 Leerrohre für Glasfaserkabel verlegen. Da die Straße ohnehin aufgerissen wird, sei das besonders wirtschaftlich, sagt Bürgermeister Klaus Busch-Claußen.
Damit tritt der Ort in Vorleistung für den im März gegründeten Breitband-Zweckverband Dithmarschen. Dieser hat viele Hürden zu nehmen, bis er voll handlungsfähig ist, zum Beispiel die der finanziellen Ausstattung. Nindorf gibt jetzt für die Leerrohre und die Vorbereitung von Hausanschlüssen entlang der Hauptstraße rund 80 000 Euro aus, die mit einem Kredit finanziert werden müssen. Der Zweckverband wird die Anlage später übernehmen und dann auch bezahlen.