

Dieses Haus am Raiffeisenplatz ist in der Nacht zu gestern ausgebrannt. Foto: Carl
Neuenkirchen
(ca) In der Nacht zu gestern ist am Raiffeisenplatz in Neuenkirchen ein Einfamilienhaus ausgebrannt. Die drei Bewohner, ein Ehepaar und ein Kind, kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Rauchmelder im Haus hatten rechtzeitig Alarm geschlagen, so dass sich die drei Bewohner noch ins Freie retten konnten. "Die Bewohner hatten im Obergeschoss geschlafen, als das Feuer ausbrach. Ohne die Warnung durch die Brandmelder wären sie nach Meinung des Hausherren nicht mehr rausgekommen", sagt der Neuenkirchener Wehrführer Johann-Hermann Claußen. "Da sieht man, wie wichtig die Brandmelder sind. Die dürfen in keinem Haushalt fehlen."
Die Neuenkirchener Feuerwehr wurde sechs Minuten nach Mitternacht alarmiert. Da das Feuerwehrgerätehaus nur einen Steinwurf vom Brandort entfernt liegt, war die Feuerwehr schnell löschbereit. "Aber die Flammen schlugen schon aus dem Dach", so Claußen. Zu retten sei in dem Haus nicht mehr viel gewesen.
Nach bisherigen Erkenntnissen sei das Feuer in der Zwischendecke eines Badezimmers entstanden, so Claußen weiter. Die Fachleute der Polizei haben gestern Nachmittag ihre entsprechenden Untersuchungen vorgenommen. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 100 000 Euro geschätzt.
Außer der Neuenkirchener Feuerwehr waren noch die benachbarten Feuerwehren aus Weddingstedt, Stelle-Wittenwurth, Ostrohe und Heide im Einsatz. Bis 4 Uhr am Morgen dauerten die Löscharbeiten an, danach stellte die Neuenkirchener Feuerwehr die Brandwache.
Die Familie ist bei Verwandten untergekommen. Sie hat ihr gesamtes Hab und Gut verloren und hat gestern erst einmal die dringendsten Sachen wie Bekleidung neu angeschafft.