

Albersdorf
- Wenn der Stromverbrauch in einem Jahr plötzlich um rund 35 Prozent nach oben schießt, wird jeder Kunde erst einmal einen ordentlichen Schreck bekommen. Das ist jetzt bei der Gemeinde der Fall. Leider kommt der Schreck jedoch zu spät, denn die Rechnungen für die Straßenbeleuchtung, um die es hier geht, sind längst beglichen. Es geht um die Zahlen für 2010, die offenbar erst jetzt so richtig aufgefallen sind. Wurden 2009 insgesamt 135 167 Kilowattstunden verbraucht, stieg diese Zahl 2010 drastisch auf 180 371 Kilowattstunden, rund 45 000 mehr. Keiner kann sich bislang erklären, wie es zu dieser Erhöhung kommen konnte. Jetzt wurde im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen über die Gründe gerätselt, zum Beispiel technische Defekte oder Ablesefehler.